Sprecht nicht von „Belästigung“, nennt es Folter!

Von Felicitas Klara Hope

 

  1. Die Licht- und Schattenseiten elektromagnetischer Energie

 

Gute Nachrichten aus den USA! Gehirnwellenmuster können durch elektromagnetische Wellen in ihrer chemischen Zusammensetzung verändert werden. Damit verändern sich auch Gefühle, Gedanken und der körperliche Zustand. Das Gehirn tritt in Resonanz mit diesen äußeren Signalen.

Die auf dieser Basis entwickelten therapeutischen Verfahren zeitigen gute Erfolge bei der Rehabilitation nach Schlaganfall, beim Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom und bei Drogenabhängigkeit. Aber auch die menschliche Leistungsfähigkeit kann so gesteigert werden: Bei Lernprozessen ist inzwischen die direkte Übertragung von Daten ins Gehirn möglich, wobei die üblichen mentalen Filter außer Kraft gesetzt werden. Es wird zudem leichter, in meditative Bewusstseinszustände zu gleiten, Schlaf zu induzieren und sogar die Erinnerungen einer Person zu verändern.

Ich lese gerade das bahnbrechende Buch „Bewusstseins- und Gedankenkontrolle“ von Nick Begich, einem Wissenschaftler und Publizisten aus Alaska, der dieses Werk schon im Jahre 2006 veröffentlicht hat.

Leider sind die positiven Auswirkungen auf die menschliche Leistungsfähigkeit und die therapeutischen Erfolge nur die eine Seite der Medaille. Unter militärischen oder sicherheitspolitischen Gesichtspunkten steht das zerstörerische Potenzial der elektromagnetischen Strahlung im Vordergrund. Der Einsatz dieser Frequenzen im Kriegsfall soll von umwälzender Bedeutung sein. Die Impulse greifen fast lautlos das zentrale Nervensystem, die Herzkranzgefässe und die Atmungsorgane an, sie können zum Herzstillstand führen, sie manipulieren vor allem aber den „inneren Kern“ eines Menschen, seinen freien Willen, sein Denken, seine Gefühle. Diese destruktiven Möglichkeiten sind die dunkle Seite der neuen Technologie.

 

Heutzutage wird die Entwicklung und die Verwendung von elektromagnetischen Waffen meist geheim gehalten, das bedeutet aber auch, dass nicht die gesundheitsfördernde, positive Wirkung im Vordergrund der Forschung steht, sondern die militärisch nutzbare, zerstörerische Seite. Es findet auch keine öffentliche Diskussion über die ethischen Probleme statt, die diese Technologie aufwirft, stattdessen leugnet man einfach ihre Existenz. Fragen wie: Ist es erlaubt, in die Willens- und Gedankenfreiheit anderer Menschen einzubrechen? Wem sollte das gestattet werden? Was geschieht, wenn bei der Übertragung von Informationen die rationale Kontrolle des Empfängers ausgeschaltet ist, zum Beispiel im Schlafzustand? Der Mensch erhält dann fremde Impulse, die möglicherweise in Konflikt mit seinem eigenen Glaubenssystem geraten. Unsere Menschenrechte basieren auf der Kompetenz, selbständig zu denken, Informationen auszuwählen, sie zu beurteilen – geraten diese Grundrechte durch die neuen Technologien in Gefahr? Diese Fragen werden nicht gestellt, geschweige denn öffentlich diskutiert. Nick Begich sagt hierzu: „Ob wir von diesen neuen Technologien versklavt oder befreit werden, wird durch diese Generation entschieden.“ (2)

 

In Deutschland ist der Informationsstand über diese zentrale Thematik beklagenswert. Die allgemeine Ahnungslosigkeit ermöglicht erst den kriminellen Missbrauch dieser Frequenzen. So unglaublich es klingen mag: Sie werden derzeit als Folterinstrumente gegen Einzelpersonen missbraucht. Nein, nicht in weit entfernten Regionen, in den verlassenen Kerkern autoritärer Folterstaaten und totalitärer Diktaturen. Hier, in der Bundesrepublik, in vielen anderen europäischen Ländern, in Russland und in den USA! Allein in der Bundesrepublik sind 550 namentlich bekannte Personen von dieser systematischen Folter betroffen. Die Opfer versuchen seit mehr als zwanzig Jahren in unermüdlicher Öffentlichkeitsarbeit, auf ihre Situation aufmerksam zu machen: Mit akribischer Genauigkeit schildern sie ihre Beobachtungen, ihre gesundheitlichen Schäden, ihre Überlebenspraxis, ihre Ermittlungsarbeit, sie sammeln und veröffentlichen unzählige Zeugenaussagen.

Fakt ist: Die gefährlichen, fast lautlosen Strahlen durchdringen Wände und dicke Mauern, treffen ihr Opfer so zielgenau wie ein Schuss oder ein elektrischer Schlag, verletzen die Gelenke, verursachen schmerzhafte Krämpfe, Lähmungen, Muskelvibrationen und sogar Knochenbrüche, peitschen den Blutdruck hoch auf lebensgefährliche Werte, beeinflussen den Herzrhythmus und rufen letztendlich lebensgefährliche Krankheiten wie Herz- oder Hirninfarkte und Tumore hervor.

Die Betroffenen werden rund um die Uhr am Schlafen gehindert. Sie erhalten massive Schläge in den Herzbereich, in den Unterleib, an Schläfen und Hinterkopf, in die Magengrube, in die Arme und Beine. Sie tragen auffällige, schmerzhafte Hämatome und Hautveränderungen davon, leiden unter einem galoppierenden Verschleiß der Gelenke, unter Ohrenschmerzen und Sehstörungen. Die Strahlung wirkt ein auf die D N A, die Zellstruktur und wie bereits erwähnt, die Gehirnwellen.

Durch permanente Folter werden die Geschädigten meistens gezwungen, vorzeitig aus dem Arbeitsleben auszuscheiden. Ihre Ersparnisse werden von Schutzsystemen, Umzügen, Detekteien, Reisen und sonstigen Fluchtbewegungen langsam aufgesogen, bis die Betroffenen eines Tages verzweifelt begreifen, dass es kein funktionierendes Abschirmsystem gibt, dass ihre Notlage von Herstellern und Detekteien schamlos ausnutzt wird und dass häufige Ortswechsel das Problem nicht lösen können. Warum? Die Täter folgen auf Stalking-Art bis ins Ausland; dabei scheinen sie über unbegrenzte Geldmittel zu verfügen.

Die deutsche Polizei will von der Existenz elektronischer Waffen bislang „noch nie gehört“ haben (3). Anzeigen wegen Körperverletzung werden prinzipiell „abgewimmelt“ und wenn man sie missmutig-widerstrebend entgegennimmt, dann bleiben sie unbearbeitet und werden schlichtweg ignoriert. Oft wird den hilfesuchenden Opfern zynisch die Konsultation einen Psychiaters empfohlen; auch Skandale wie widerrechtliche Zwangseinweisungen in psychiatrische Kliniken sind schon an die Öffentlichkeit gedrungen.

Ich selbst bin seit etwa zehn Jahren kontinuierlich diesen Angriffen ausgesetzt und habe über meine Erfahrungen das Buch „Strahlenfolter –Terror mit elektromagnetischen Waffen – Erfahrungsbericht einer Betroffenen“ veröffentlicht. Die Publikation hat mich mit zahlreichen Opfern in Verbindung gebracht, die sich in meinem Bericht wiedererkannten und mir viele Zusatzinformationen zukommen ließen. Eine Leidensgenossin schrieb spontan: „Dieses Buch hätte auch von mir geschrieben werden können.“ Dank der zahlreichen Rückmeldungen und Bestätigungen durch andere kann ich jetzt mit Bestimmtheit sagen, dass wir alle eine Leidensgeschichte von frappierender Ähnlichkeit teilen. Die Art, wie wir verfolgt und gefoltert werden und die Krankheitssymptome, die durch die jahrelange Besendung entstehen, sind –von einigen individuellen Ausprägungen abgesehen- weitgehend identisch.

Viele von uns lehnen die Opferrolle ab. Das kann ich gut nachvollziehen. Auch ich verstehe mich nicht als „Jammerlappen“, der bemitleidet werden will. Aber wir sollten uns davor hüten, die Übergriffe, denen wir ausgesetzt sind, zu beschönigen oder „herunterzuspielen“. Mir ist aufgefallen, dass einige Betroffene terminologische Umschreibungen wie „praktische Anwendungen“, „Belästigung“ oder „Aktionen“ wählen, wenn sie über den menschenverachtenden Terror sprechen, dem sie ausgesetzt sind. Wollen sie sich selbst oder andere schonen? Wollen sie Dramatisierungen vermeiden? Es ist eine Sache, die Opferrolle psychisch nicht anzunehmen. Es ist aber eine andere Sache, klar, deutlich und unverfälscht das wahrzunehmen und zu beschreiben, was uns angetan wird. Es bedarf sprachlicher Präzision, um das, was geschieht, in Worte zu fassen. Wir werden mit systematisch geplanten Foltermethoden langsam zugrunde gerichtet. Gleichzeitig verweigert die Polizei jegliche Unterstützung, große Teile der Öffentlichkeit wollen nichts davon wissen und schauen demonstrativ weg. Wegsehen, die Verweigerung von Hilfeleistung oder gar die Verhöhnung der Opfer sind Komplizenschaft. Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar, sagt Ingeborg Bachmann.

Ich werde zu Beginn dieses Artikels zeigen, dass es in unserem Fall voll und ganz berechtigt ist, von Folter und Terror zu sprechen. Im dritten Teil werde ich von dem einfachen Prinzip ausgehen, dass sich Täter durch ihre Tat verraten. Die genaue Bestandsaufnahme der Angriffe mit Waffen dieser Art erlaubt eindeutige Rückschlüsse auf den Täterkreis.

 

 

2) Die Foltermethoden mit elektromagnetischen Waffen

 

a) Systematischer Schlafentzug

 

Die Angriffe, die wie ein Schuss oder ein Schlag die ausgewählte Körperstelle treffen, finden jede Nacht wiederholt statt, meist dann, wenn der oder die Angegriffene gerade eingeschlummert ist. Man schreckt hoch, weil man einen Stoß gegen die Schläfe, in den Unterleib, in die Gelenke oder in die Herzgegend erhalten hat. Der Körper ist extrem erhitzt und wird auch nach der Attacke noch stundenlang von Schmerzen, Krämpfen und Vibrationen in Muskeln und Sehnen geschüttelt. Oft zeigen sich sofort gerötete Hautstellen und Hämatome, andere Langzeitwirkungen wie Herzstechen, taube Körperteile, Schmerzen in den Gelenken, Gehschwierigkeiten, zeigen sich erst am darauffolgenden Tag. Die Typen warten, bis ihr Opfer wieder eingenickt ist, dann wiederholt sich der Terror mehrmals pro Nacht. Wegen des permanenten Schlafentzugs wird man auch tagsüber von Erschöpfungszuständen übermannt. Dann erhält man schockartige Stromschläge und ist schon nach wenigen Sekunden wieder hellwach, erzählen die Opfer. Folglich besteht keine Möglichkeit, durch ein „Mittagsschläfchen“ das Schlafdefizit auszugleichen! Man möge bedenken, dass dieser Zustand über Jahre hinweg so aufrechterhalten wird.

 

Befragen wir also Medizin, Psychologie und Schlafforschung nach den Langzeitfolgen des Schlafentzugs!

Alle Spezialisten sind sich in dem folgenden Punkt einig: Mangelnder Schlaf ist keine „Befindlichkeitsstörung“, sondern „ein Problem mit erheblichen medizinischen Folgen“ (4). Nur wer ausreichend und gut schläft, kann auf die Dauer im Alltag funktionieren. Durch Schlafmangel können Bluthochdruck ausgelöst, Diabetes und Fettleibigkeit beschleunigt und Risikofaktoren für koronare Herzerkrankungen geschaffen werden. Essrhythmus und Hungergefühl werden nachhaltig gestört.

Soviel zum Bereich körperlicher Regeneration. Und die psychischen Auswirkungen? Neurologen haben herausgefunden, dass im Gehirn Prozesse ablaufen, die für die Bildung und für die Funktionsweise des Gedächtnisses wichtig sind. Wichtige Areale sind selbst im Tiefschlaf aktiv. Wir sammeln tagsüber Daten und Eindrücke und legen sie zunächst im Hippokampus (einer Art „Zwischenspeicher“) ab. Diese Erinnerungen werden im Schlafzustand nacherlebt und sozusagen geordnet und sortiert, danach werden sie in den Neocortex (Großhirnrinde) überspielt und dort gespeichert. Erinnerungsvermögen und Schlaf sind eng miteinander verwoben, wie viele Studien zeigen. Durch Schlafentzug wird folglich die Gedächtnisfunktion nachhaltig geschädigt. Darüber hinaus wirkt er wie Gift auf die Produktion von neuen Nervenzellen: Ihre Neubildung wird gedrosselt und die schon neu gebildeten Zellen verkümmern allmählich – dies hat unweigerlich kognitive Fehlfunktionen zur Folge.

Das psychoanalytische Modell geht über den rein neurologischen Ansatz hinaus. Hier gilt das „Ich“ als Vermittlungsinstanz zwischen den triebhaften und unbewussten Impulsen des „Es“ und den moralischen Anforderungen und den Instanzen des „Über-Ich“. Im Entspannungszustand, im Schlaf und in symbolhafter Form im Traum wird die Vermittlungsarbeit zwischen Es und Über-Ich geleistet. Wird dieser Verarbeitungsrhythmus zwischen Triebimpulsen und den Normen der Außenwelt gewaltsam unterbrochen und gestört, dann ist die Integrationsfähigkeit des Ich eingeschränkt. Der Mensch gerät in einen psychischen Ausnahmezustand und in einen Konflikt zwischen äußerer Welt und inneren Instanzen, da die unbewusste Verarbeitung von Eindrücken nicht mehr stattfinden kann.

 

Schlafentzug war auch eine der „speziellen Verhörmethoden“, die in der Amtszeit Bush ausdrücklich legalisiert waren. In Kombination mit stundenlangen Stehpositionen, Nacktheit (mit Windeln!), Einschließen in einem engen Raum, Ohrfeigen, Schlägen in die Magengrube und Waterboarding wurden diese Torturen in Guantanamo und in anderen Militärgefängnissen angewandt und waren offensichtlich nicht individuelle Exzesse von Einzeltätern, wie es offiziell gerne dargestellt wurde, sondern gehörten als integraler Bestandteil zur US-Militärausbildung.

Aber auch in anderen Straflagern dieser Welt gehörte tagelanges Wachhalten zum Repertoire der Folterer. Der spätere israelische Premierminister Begin war in den vierziger Jahren Gefangener des sowjetischen Geheimdienstes und beschreibt seine Erfahrungen mit Schlafentzug so: „Im Kopf des Gefangenen beginnt sich ein Schleier zu formen ... Man hat nur noch einen Wunsch: zu schlafen ... Jeder, der diese Erfahrung einmal gemacht hat, weiß, dass noch nicht einmal Hunger oder Durst damit vergleichbar sind.“ (5)

 

b) Künstlich hervorgerufener Schlaf

 

So hat der Schlafentzug als Folterinstrument eine lange, traurige Tradition. Unsere Folterknechte, die elektromagnetische Waffen einsetzen, begnügen sich nicht mit dem bekannten „Wachhalten“, sie entwickeln subtilere Varianten!

Viele Opfer berichten von gasförmigen Einleitungen in das Schlafzimmer oder von anderen betäubenden, chemischen Substanzen, die einschläfern und Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Bei einer attackierten Frau wurden Schwermetall- und Lösungsmittelvergiftungen festgestellt und nachgewiesen, eine Ärztin warnte mich vor der herzschädigenden Wirkung bestimmter Gase, ein Betroffener äußerte die Vermutung, dass im Schlaf Hypnose stattfindet. Physiker bestätigen, dass bei einer Frequenz von 8,6 bis 9,8 Hz Schlaf und Entspannung induziert werden. (6)

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass man weder mit Willenskraft, noch mit Kaffee, noch mit Guarana dem Schlafbedürfnis widerstehen kann, das so von außen hervorgerufen wird. Aber bitte verwechseln Sie diesen künstlich hervorgerufenen Schlaf, in dem man offensichtlich mit chemischen Giftstoffen beschossen wird, nicht mit einem natürlichen, erquickenden Entspannungszustand! Es handelt sich vielmehr um eine körperliche und geistige Erschöpfung und Lähmung, nach der man sich ermatteter und erschöpfter fühlt als vorher. Beim Aufwachen ist das Gesicht aufgedunsen und fleckig gerötet, die Schläfen schmerzen, die Gelenke sind bleischwer, einzelne Körperteile fühlen sich steif, gelähmt oder unterkühlt an, die Atmungsorgane sind ausgetrocknet und entzündet, die Nase ist verstopft, die Denktätigkeit ist blockiert, die Orientierung ist gestört. Man fühlt sich wie gerädert, obwohl man doch „geschlafen“ hat, und stellt mit Entsetzen fest, dass mit dem Körper in diesem Zustand des Tiefschlafs, ja der Bewusstlosigkeit, etwas geschehen ist.

Aber was ist geschehen?

Neurowissenschaftler haben gezeigt, dass das Gehirn im Schlafzustand weiter aktiv arbeitet und Botschaften aufnimmt. Obwohl die rationale Kontrolle durch das bewusste Sein ausgeschaltet ist und obwohl Denkvorgänge unbeteiligt bleiben, registriert das Gehirn Impulse und speichert diese sogar. Interessanterweise wirkt diese unterschwellige Aufnahme von Informationen besonders nachhaltig und alle Daten sind später abrufbar, ohne dass das bewusste Ich ihre Entstehung einordnen könnte. Bei uns Opfern des elektromagnetischen Terrors wird also die „klassische“ Schlafentzugsfolter mit künstlich induzierten Tiefschlafphasen kombiniert, die sich stark von natürlicher Müdigkeit und natürlichem Schlaf unterscheiden. Es ist anzunehmen, dass in diesen Schlafphasen Manipulationsexperimente stattfinden, die direkt auf das Unterbewusstsein Einfluss nehmen. Dabei werden auch chemische Begleitsubstanzen in die Wohnung geleitet, die Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

Nick Begich schreibt hierzu: „Es werden auch Chemikalien eingesetzt, die nur in Spuren im Körper vorhanden sind. Durch Anregung dieser Stoffe, bei denen es sich meistens um die sogenannten <Lebensmittelzusätze> handelt, durch elektromagnetische Wellen können schwere körperliche Schäden und sogar der Tod eintreten.“ (7)

 

c) Schmerz – im Unterbewusstsein verankert

 

Wir haben bisher noch nicht die lebensgefährliche Situation selbst angesprochen. Nach einem angestrahlten Herzinfarkt, den ich knapp überlebt habe, zwei auf dieselbe Weise verursachten Knochenbrüchen, einer Tumoroperation und galoppierender Polyarthritis zweifle ich persönlich nicht mehr an der Tötungsabsicht dieser Verbrecher. Ihre einzige Hemmschwelle: Sie sind akribisch darauf bedacht, den Mord als „natürlichen“ Tod erscheinen zu lassen.

Auch andere Betroffene empfinden ihre Lage als lebensbedrohlich und bestätigen, dass diese Extremsituation zermürbend wirkt. „Ich muss sterben, weil ich zuviel weiß“, sagte eine Frau, die regelmäßig Laborberichte sammelt. Das Gefühl, ja die Gewissheit, in Lebensgefahr zu schweben, überschattet den Tagesablauf, die Zukunftsplanung, die gesamte Identität. Es geht nicht mehr um „Lebensqualität“, es geht nicht mehr um die Frage, welches Kleid man anzieht oder welche Wohnungseinrichtung man wählt, es geht nur noch ums nackte Überleben.

Diese schwelende Angst wird Nacht für Nacht mehrmals reaktiviert: Die massiven Schläge auf lebenswichtige Organe lösen Schmerzempfindungen, Schock und Panik aus. Dem Körper wird brutal das elementare Grundbedürfnis nach Ruhe entzogen und zwar gerade dann, wenn sich der Mensch der Entspannung hingeben möchte, dann, wenn er am verletzlichsten ist. Dadurch verankert sich ein Angstreflex und eine tiefe Verunsicherung im Unterbewusstsein.

 

Aber schon allein die Tatsache ist empörend, dass der Intimbereich und das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung von diesen Tätern nicht respektiert werden. Der Schlafbereich des oder der Angegriffenen wird lokalisiert, wird belauert, wird skrupellos beobachtet und schamlos abgehört. Der verängstigte Mensch stellt sich schon vor dem Einschlafen die bange Frage: Sobald ich mich entspanne, wird mir Schmerz zugefügt. Werde ich den nächsten Angriff überleben? Er schreckt in der Nacht hoch und fühlt einen bohrenden, intensiven Schmerz im Knie, in der Herzgegend, im Unterleib, an der Schläfe, dann fährt ein lähmender Krampf durch den Körper, der in den Muskeln Zuckungen und Vibrationen hinterlässt.

 

In allen Folterpraktiken dieser Welt wird dem Menschen auf schamloseste und empörendste Weise zuerst das Recht auf Intimität entzogen. Nacktheit ist ein Mittel, den Gefangenen hilflos zu machen, ihn buchstäblich „bloßzustellen“ und zu entwürdigen. Dann wird ihm das Recht abgesprochen, über seine körperlichen Grundbedürfnisse selbst zu bestimmen. Er wird permanent in Angst versetzt und im Ungewissen darüber gelassen, wie lebensbedrohlich seine Lage ist und was man mit ihm vorhat. Die grausamsten Misshandlungen treffen ihn gezielt dann, wenn er am wenigsten darauf vorbereitet ist. Diese Folterpraxis wird auch an uns erprobt. Wir erleben zwar nicht die Haftbedingungen, aber wir erleben einen permanenten, grausamen Belagerungszustand.

 

d) Allmacht, Allgegenwart und Unentrinnbarkeit

 

Kürzlich wurde ich auf die Philippinen eingeladen. Nach dem dreizehnstündigen Flug reservierte ich für die erste Nacht ein Zimmer in einem Hotel in Manila, wo mich meine Freunde am nächsten Morgen abholen wollten. Bei der Ankunft war mein Koffer nicht da – angeblich war er in Amsterdam „vergessen“ worden. Er käme tags darauf mit dem gleichen Linienflug. Wenn ich meine Adresse hinterließe, könne man ihn zustellen. Ich werde das Gepäck selber abholen, erklärte ich. Und zwar hier am baggage check, morgen, gleich nach der Landung der Maschine.

Dann fuhr ich ins Hotel. Erstaunlicherweise hatte ich ein recht bescheidenes, düsteres Gemach unter dem Dach, was mich allerdings nicht weiter störte. Ich wollte „nur“ schlafen! Da klopfte es. Ein strahlender Hotelboy! Man habe ein besseres Zimmer für mich! Ich zögerte, dann begleitete ich ihn doch. Eine riesige Luxussuite mit Blick auf das Meer war für mich reserviert. Ich verzichtete auf jede Rückfrage und fiel erleichtert in die blütenweißen Kissen.

Andere Betroffene erraten sofort die Fortsetzung dieser Geschichte! Ein Klopfen und Hämmern? Jawohl! Direkt über meinem Bett? Jawohl! Ein schwerer Gegenstand? Jawohl! Dann Angriffe auf die Beine? Jawohl! Ich wurde also auf den Philippinen schon erwartet!

Nichtbetroffene werden jetzt zweifellos einwenden: Pannen auf Fernreisen sind nichts Ungewöhnliches! Was hat das mit Folter zu tun? Also – zurück zum „roten Faden“ und zur sprachlichen Präzision!

Wir haben bisher gesehen, dass durch kontinuierlichen Schlafentzug, durch künstliche Manipulation des Schlafs und durch schockartige Schmerzzufügung eine psychisch-physische Ausnahmesituation geschaffen wird, die von Todesangst beherrscht ist. Wir vergegenwärtigen uns außerdem, dass diese Torturen ununterbrochen über Jahre hinweg durchgezogen werden. Allmählich wird sich der misshandelte Mensch eingestehen, dass seine Wohnung zu einer Folterkammer geworden ist. Er wird Zuflucht bei Freunden suchen, eine Urlaubsreise einplanen, einen Umzug ins Auge fassen. Er wird alles tun, um seine Verfolger abzuschütteln. Genau an diesem Punkt nun setzt das organisierte Stalking ein und dem Opfer wird plötzlich klar, dass es unentrinnbar in der Falle sitzt. Es ist ausgeliefert. Stalking signalisiert: Wir sind nicht nur omnipotent, wir haben nicht nur Macht über Leben und Tod, wir sind auch omnipräsent! Uns kannst du nicht entkommen, wir finden dich überall!

 

Entfernung, Kosten oder personeller Aufwand spielen keine Rolle. Das Opfer soll sich ausgeliefert, entmachtet, kontrolliert und entmündigt fühlen und nirgends Schutz oder Zuflucht finden. Es hat keinen Platz, keine sichere Wohnung mehr, kein berufliches Umfeld, keine Identität, der Freundeskreis bröckelt ab, es lebt wie ein „gehetzter Hund“. Es scheint eines der Hauptziele der Täter zu sein, die Unentrinnbarkeit dieser Verfolgungsjagd räumlich und zeitlich aufrecht zu erhalten. In diesen Zusammenhang gehören auch die unzähligen Alltagsschikanen wie die Telefonüberwachung, das Öffnen der Post, die fremden Spuren in der Wohnung, der Sender am Auto. All diese Machtdemonstrationen, dieser besitzergreifende Gestus von Omnipräsenz und Omnipotenz, sollen dem Opfer hämisch zeigen, wie entwürdigt es schon ist.

Sogar von „Bestrafungsaktionen“ berichten die Betroffenen! Jemand hat lange mit anderen Leidensgenossen telefoniert – in der Nacht darauf werden ihm beide Arme lahmgelegt. Jemand hat eine Anzeige getätigt – er oder sie wird unmittelbar danach auf brutalste Weise gequält. Kurz nach der Veröffentlichung meines Buches wurden meine beiden Knie unter Beschuss genommen. Man zielte nicht mehr auf die Kniescheibe, sondern seitlich direkt in die Gelenke, was höllische Schmerzen verursachte. Nach Operationen und Krankenhausaufenthalten, also dann, wenn der geschwächte Mensch besonderer Ruhe bedarf, wird die Genesung systematisch blockiert.

 

In Guantanamo waren nach Berichten von Murat Kurnaz willkürliche „Bestrafungsaktionen“ an der Tagesordnung. (8)

Machttechniken dieser Art sind integraler Bestandteil der Folter. Die Aufseher werden angewiesen, dem Gefangenen das Gefühl zu vermitteln, einem allmächtigen und allgegenwärtigen Herrn über Leben und Tod ausgeliefert zu sein. Auf Gedeih und Verderb! Das war auch Herrschaftsprinzip der Konzentrationslager. Widerstand, rebellische Neigungen, ja Aktivitäten überhaupt, werden durch diese Machtdemonstrationen im Keim erstickt.

 

e) Geplant, gelehrt und geübt

 

Sogar auf den Philippinen wurde der bei mir übliche Ablauf der Torturen genauestens eingehalten: Der linke Fuß, Lähmung der Zehen, rechtes Knie. Dann geht es ans vorgeschädigte Herz. Beginn bei der linken Hand. Erst wird sie rotviolett, später kalkweiß. Etwas staut sich im Ellenbogen, er schwillt an. Es ist, als kreise man das Herz ein, als staue sich das Blut. Hochpeitschen des Blutdrucks. Ein Schlag in den Unterleib. Dann ein erstickendes Gas, das die Nase verstopft, den Mund austrocknet und Entzündungen im Rachen hinterlässt. Oft wache ich früher auf und verlasse fluchtartig das Bett.

Im Wesentlichen wurde dieser Ablauf eingehalten, aber als mein Aufenthalt auf den Philippinen dem Ende zuging, verlief eine der letzten Nächte anders. Ich bin dankbar, dass ich diese Attacke überlebt habe! Ich wohnte in einer Bambushütte am Meer. Direkt nebenan war spätabends eine Familie aus- und ein europäisch aussehender Mann eingezogen: Bauchansatz, massige Figur, spärliche Haare, weißhäutig, brutales Gesicht, starrer Blick, kein Gruß. Ich war auf der Hut. Gegen Mitternacht erfolgte ein skrupelloser, gemeiner Anschlag aus unmittelbarer Nähe direkt auf mein Herz. Ich war halbwach und konnte gerade noch zur Seite schnellen. Wollte da jemand kurz vor meiner Abreise „aufs Ganze gehen“ und mich mit einem fürchterlichen Schlag auf das Herz aus der Welt schaffen? Ich konnte eindeutig die Richtung bestimmen, aus der die Attacke kam- der Typ hat es noch nicht mal für nötig gehalten, seinen Anschlag zu tarnen oder vorzubereiten.

Woher aber wusste er, dass ich ein vorgeschädigtes Herz habe und dass dieses Organ mein Schwachpunkt ist? Woher wusste der Folterer bei der ersten Übernachtung in Manila, dass er mit meinem bereits deformierten linken Fuß beginnen muss? Es besteht kein Zweifel: Diese Folter wird zentral geplant und individuell zugeschnitten. Irgendwo sitzen „Folterexperten“, die sich den Kopf darüber zerbrechen, welche Qualen der Person X in Y in welcher Reihenfolge zugefügt werden.

 

Glaubt man den zahlreichen Berichten, dann sind es direkte Nachbarn, die mit der Durchführung der Bestrahlung beauftragt werden. Ich selbst hatte zwei Mal die Gelegenheit mitzuhören, wie ein „Folterexperte“ einem „Anfänger“ den Ablauf erklärte und andere Opfer haben Ähnliches bestätigt. Die meist jüngeren Hilfskräfte entwickeln also die Technik nicht selbst; sie werden eingewiesen und beauftragt. In meiner vorigen Wohnung gaben sie sich als „Studenten“ aus und nutzten dies als Lizenz für zusätzliche Lärmbelästigung durch Partyfeiern, durch pausenloses Klopfen, Stampfen, Hämmern, Grölen, durch markerschütterndes Schreien oder andere Zermürbungsstrategien.

Diese Leute verheimlichen, vertuschen, lenken ab, tarnen, diffamieren und provozieren mit unterschiedlicher Geschicklichkeit und diese vielfältigen Manöver zeigen, dass sie sich ihrer Rolle als „Folterbeauftragte“ wohl bewusst sind. Sie sind es auch, die in die Welt setzen, der oder die Angegriffene sei „verrückt“. Rufmord ist Bestandteil der ausgeklügelten Taktik. Andere Betroffene berichteten mir von „Folterbeauftragten“, deren einfach gestricktes Selbstwertgefühl durch die neue Rolle plötzlich aufgewertet wurde. Sie brüsteten sich sogar mit ihrem neuen „Job“ und gestanden unumwunden, dass es ihnen „Spaß macht“, andere zu quälen! Wie werden diese Personen angeworben und eingewiesen?

 

In der Soziologie gibt es einige aufsehenerregende Experimente, in denen die Bereitschaft von Probanden getestet wurde, völlig unbekannten Versuchspersonen Schmerzen zuzufügen. Im Milgram - Experiment wurden zum Beispiel Passanten zufällig für ein angeblich wissenschaftliches Programm ausgewählt, in dem mit Stromschlägen das Lernverhalten fiktiver Versuchspersonen verbessert werden sollte. 80 Prozent Teilnehmer in der Rolle der „Lehrer“ steigerten die Voltzahl auch dann noch, als sie die Schreie der „Schüler“ nebenan hörten. Gehorsam befolgten sie die Anweisungen des Versuchsleiters. Ausschlaggebend für ihr grausames Vorgehen waren der „wissenschaftliche“ Rahmen, den die Versuchsleiter vortäuschten, und die „Autorität“, mit der die Befehle erteilt wurden.

Noch erschütternder als Milgram sind die Ergebnisse des Stanford–Prison-Experiments in den siebziger Jahren, für das sich ausschließlich Studenten meldeten. Man versetzte die Probanden in eine fingierte Gefängnissituation und verteilte die Rollen zwischen Aufsehern und Gefangenen. Es kam sehr bald zu sadistischen Szenen, zu unzumutbaren Exzessen und zu sexuellen Demütigungen, so dass der verantwortliche Psychologe Zimbardo das Experiment vorzeitig abbrechen musste. (9)

Hier zeigte sich, dass durchschnittliche Studenten zu Folterern werden, wenn sie einer Extremsituation ausgesetzt sind, in der Gehorsam und Konformität als vorrangige Wertmaßstäbe gelten. Es bedarf also bestimmter Rahmenkonstellationen, um durchschnittliche Menschen zu Folterern abzurichten.

 

Vermutlich kennen auch die Folterexperten von heute die genannten psychologischen Resultate und berücksichtigen sie bei der Rekrutierung ihrer Hilfskräfte. Es geht um den Anschein von Autorität, um Befehl und Gehorsam, um ein Geflecht scheinbar unausweichlicher „Forschungsmethoden“, um einen „wissenschaftlichen“ Anspruch, der möglicherweise „ streng geheim“ bleiben muss. Das ist, neben guter Bezahlung, vermutlich der „Speck“, mit dem „Mäuse“ gefangen werden! Oder sollten bei der Rekrutierung des „Nachwuchses“ auch Methoden der psychophysischen Manipulation zum Einsatz kommen? Das wissen wir nicht.

Vielleicht ist es blauäugig zu hoffen, dass die Rechnung eines Tages mal nicht mehr aufgeht und dass die Anwerber an einen Kandidaten geraten, der sich durch Qualitäten wie Zivilcourage, Mitgefühl und durch einen klaren, unvernebelten Kopf auszeichnet. Der den Mut hat, öffentlich zu bezeugen, was ihm da zugemutet und angetragen wurde. Der offen „die Hintermänner“ benennt. Der zuviel Selbstachtung besitzt, um sich als Folterknecht abrichten zu lassen. Dem Menschenrechte wirklich etwas bedeuten. Vermutlich lägen schon längst Protokolle dieser Art vor, wenn die Polizei endlich ihre Pflicht täte!

 

f) Der Mensch als Gegenmensch

 

Foltererfahrungen hinterlassen in der Seele „gestauten Schrecken“ (Jean Amery). Schmerz und Demütigung beschädigen das Selbstwertgefühl, Misstrauen kerbt sich ein, lähmt und blockiert die Psyche. Innerlich müssen wir mit Gefühlen wie Verbitterung, Enttäuschung, Zorn und Racheimpulsen fertig werden. Wir werden misstrauischer, empfindlicher, wortkarger und verschlossener als vorher. Es ist eine zutiefst desillusionierende Erfahrung, unsere Mitmenschen als „Gegenmenschen“ (Amery) zu erleben, die uns willkürlich Leiden zufügen.

Folter wird hier und heute praktiziert, sie ist kein bedauerlicher Irrtum einer früheren Epoche der Menschheitsgeschichte. Und wieder gibt es eine erkleckliche Zahl derer, die nichts damit zu tun haben wollen, jede Hilfe verweigern, wegsehen. Und wieder gibt es jene, die spöttische Kommentare abgeben und das Leiden verhöhnen. Wer eine Krise dieser Art durchlebt, gerät auch in einen zwischenmenschlichen Konflikt, den Jean Amery, der selbst gefoltert wurde, mit den folgenden Worten zusammengefasst hat: „Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden in dieser Welt.“ (10)

 

Was können wir tun, um die körperlichen und seelischen Folgen dieser menschenverachtenden Übergriffe zu bewältigen? Nach meiner Erfahrung sind positive Aktivitäten sinnvoll, alles, was bereichert, was Spaß macht, was die Lebensfreude neu belebt und stärkt. Wir sollten uns immer wieder Gefühle wie Freude, Zufriedenheit, Mitmenschlichkeit, Würde und Autonomie ins Bewusstsein rufen und darauf achten, dass unser positives Selbstbild nicht Schaden nimmt. Wir sollten aber auch Gefühle wie Demütigung, Angst und Hass intensiv durchleben, um die Kraft und die Botschaft zu fühlen, die in ihnen enthalten sind.

Es gibt Menschen, die Extremsituationen gemeistert haben, die sogar daran gewachsen sind. Sie haben niemals ihr Urvertrauen in den tieferen Sinn des Lebens verloren oder –anders ausgedrückt- in die Güte Gottes. Mit ihren Biografien kann man sich in schlaflosen Nächten beschäftigen.

 

 

3) Der Täter verrät sich durch seine Tat – Hypothesen zum Täterkreis

 

a) Die politische Lage im Mai 2010

 

Die wirtschaftpolitische Situation im Mai 2010 wird durch die schwerste Finanzkrise in der Geschichte der Bundesrepublik erschüttert. Kurseinbrüche werden mit umstrittenen „Rettungspaketen“ in schwindelerregender Höhe angeblich aufgefangen. Erstaunlich, wie wenig die alltäglichen Existenzängste der Bundesbürger Eingang in die Berichterstattung der Medien gefunden haben! Inflationäre Geldentwertung, Verlust des Arbeitsplatzes, Verarmung und sozialer Abstieg scheinen kein Thema zu sein, stattdessen suggerieren fantasievolle Bezeichnungen wie „EU-Rettungsschirm“, „Transaktionssteuer“ und „Liquiditätsspritzen“, dass die Politiker die Lage im Griff haben und „etwas tun“ . Man mimt Handlungskompetenz. Die Soziale Marktwirtschaft verkommt zum Griff in die Krisenmanagement-Trickkiste. Aber die Bevölkerung muss ruhiggestellt werden - um jeden Preis! (11) Die horrende Verschuldung, die Bankenkrise und die Lage an den Finanzmärkten sollen nicht beunruhigen. Die Angst wird gezielt auf den äußeren Feind gerichtet, auf mögliche terroristische Anschläge des islamischen Fundamentalismus.

 

Angstgefühle sind eine „Autobahn für Sicherheitsgesetze: Würde man alle Gesetze zur Inneren Sicherheit, die der Gesetzgeber in den vergangenen dreißig Jahren geschnürt hat, vor dem Deutschen Bundestag aufstapeln, so könnte man damit, wie mit gewaltigen Legosteinen, das Brandenburger Tor nachbauen. Der Gesetzgeber hat Sicherheitspakete produziert, als kosteten sie nichts. Der Preis war nur ein Abbau an Rechtsstaatlichkeit, aber den spürt man nicht sofort.“ (12) Der Rechtswissenschaftler und Journalist Heribert Prantl sieht die Gefahr, dass Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtsgarantien allmählich einem „Präventionsrecht“ geopfert werden. „Es wird national und international eine Infrastruktur der Überwachung etabliert.“ (13)

In Deutschland hat dieser schleichende Prozess aus seiner Sicht zu einem eklatanten Konflikt zwischen dem Bundesverfassungsgericht und der herrschenden Politik geführt. Während das Gericht noch nach den Kriterien des herkömmlichen Rechtsstaats urteilt, hat sich die Politik schon abgekoppelt und betreibt den Ausbau des Präventionsstaats. Im Rahmen dieser Erosion rechtsstaatlicher Grundsätze wird auch das absolute Folterverbot des Grundgesetzes in Frage gestellt: „Gegen Terroristen und vermeintliche Terroristen wird ein Sonderrecht geschaffen, das mit dem Recht für die normalen Bürger nichts mehr zu tun hat. Dieses Sonderrecht praktiziert oder akzeptiert Folter ... Es ist ein Feindrecht. Und wer ist Feind? Das bestimmt die Definitionsmacht der herrschenden Politik.“ (14)

Besonders der Fall Daschner hat Fragen aufgeworfen wie: Sollte „Rettungsfolter“ erlaubt werden? Ist <ein bisschen Folter> in einer Gefahrensituation zu legitimieren? Darauf antwortet Prantl wohltuend eindeutig: „Ein Rechtsstaat, der foltert, ist keiner mehr.“ (15)

 

Waren auch deutsche Instanzen in Entführungs- und Folterskandale verwickelt? Murat Kurnaz, der in Guantanamo inhaftiert war, ist ein wichtiger Zeuge: Er wurde im Jahre 2002 von Beamten des Bundesnachrichtendienstes und des Bundesamts für Verfassungsschutz im Lager verhört, aber trotz erwiesener Unschuld verweigerten ihm die deutschen Behörden die Freilassung. Erst 2006 wurde er entlassen und schrieb sein erschütterndes Buch.

Deutsche Beamte vernahmen auch Mohammed Haydar Zammar fünfzehn Stunden lang in einem syrischen Gefängnis. Und der dritte Fall: Khaled el Masri wurde in ein Geheimgefängnis in Kabul verschleppt und dort vier Monate lang ohne Anklage festgehalten. Am Ende der Gefangenschaft begleitete ihn ein deutschsprachiger Mann mit Namen Sam beim Rückflug bis an die albanisch-mazedonische Grenze. El Masri ist überzeugt, dass sein Begleiter ein deutscher Geheimdienstmann war. Auch wenn die Identität dieses Mannes noch umstritten ist- deutsche Geheimdienste waren über widerrechtliche Verschleppungen und Folterhandlungen in Geheimgefängnissen nicht nur informiert, sie waren auch involviert.

 

Zusammengefasst: Wir sehen uns also einer politischen Lage gegenüber, wo die Angst der Bevölkerung gezielt von Wirtschaftsproblemen abgelenkt und gegen einen äußeren Feind gerichtet wird. Das so entstandene Bedrohungsszenario wird politisch zum Abbau von Freiheitsrechten, zur Verabschiedung von zahlreichen „Sicherheitspaketen“ und zum kontinuierlichen Ausbau eines Präventionsstaates genutzt. Dabei wird „durch die Hintertür“ eine Legitimierung der Folter „salonfähig“ gemacht.

Diese Änderung der Rechtsverhältnisse ist, nach Prantl, nicht auf Deutschland beschränkt. Auch andere westliche Länder zeigen die Tendenz, Rechtsstaatsprinzipien einzuschränken. Parallel dazu werden in aller Heimlichkeit hochgefährliche elektromagnetische Waffen gegen Menschen eingesetzt. Von wem?

 

b) Der Täter verrät sich selbst

 

Man sagt, ein Täter verriete sich durch seine Tat. Eine genaue Analyse des Verbrechens müsste dann Rückschlüsse auf den Täterkreis erlauben. Versuchen wir es! Was unsere Folterknechte besonders charakterisiert, das ist ihre totale Verfügbarkeit an 365 Tagen und Nächten im Jahr. Ein durchschnittlicher Einzeltäter wäre manchmal krank, hätte ein anderes Mal keine Lust, wäre durch Schnee oder Glatteis verhindert oder zöge schlicht die Gesellschaft seiner Freundin vor. Beim Einsatz dieser Systeme ist Omnipräsenz gefordert. Unterbrechungen sind nicht vorgesehen. Das ist Teil des Folterkonzepts.

Schon allein dadurch kann ausgeschlossen werden, dass hier perverse Einzeltäter oder kleinere kriminelle Gruppen am Werk sind, die, eher spontan agierend, diesen Aufwand so nicht betreiben könnten. Auch der hohe Organisationsgrad, die internationale Vernetzung, der Zugang zu den neuesten Technologien und ihre problemlose Verfügbarkeit, der üppige personelle Aufwand, die unbegrenzt fließenden Geldmittel sprechen gegen kleinkriminelle Banden, die auf lokaler Ebene agieren.

Die Täter beherrschen professionell die Techniken der Umkreisung, der mehr oder weniger unauffälligen Beschattung und der Observierung. Sie hören Telefone ab, verfolgen Autos, dringen weitgehend unbemerkt in Wohnungen ein, heuern Hilfskräfte an. Sie werden vermutlich von Herstellern mit modernen Waffensystemen ausgestattet und haben Zugang zu Daten von Hotelketten, Reiseveranstaltern und sogar zu Krankenkassen, Kliniken und Ärzten.

 

Ihr Vorgehen ist von empörender Skrupellosigkeit und sadistischer Brutalität geprägt. Natürliche menschliche Gefühlsregungen wie Mitleid, Einfühlung oder Rücksicht scheinen völlig ausgeschaltet zu werden. Dazu ein Beispiel:

Eine Mitbetroffene erlitt durch die Bestrahlung der Gelenke Abszesse mit eigroßen Geschwülsten an den Ellenbogen und an den Knöcheln, später war auch die untere Wirbelsäule betroffen. Die Entzündungen hatten sich bereits bis ins Knochenmark durchgefressen. Nach dem Aufplatzen der Geschwüre zeigten sich eitrige Löcher im Gewebe. Sie war unfähig zu gehen, zu sitzen, zu liegen, jede Berührung, jede Bewegung war eine Qual. Sie war unfähig, Nahrung aufzunehmen und ihr Gewichtsverlust nahm beängstigende Formen an. Ohne Opiate hätte sie die Schmerzen nicht ertragen. Da sie in Lebensgefahr schwebte, mussten fünf Operationen durchgeführt werden. Die Täter folgten ihr in die Klinik und setzten nach den Operationen die Strahlenfolter fort, wobei sie hauptsächlich die frischen Operationsstellen anzielten. Nach ihrer Entlassung musste sie mühsam wieder das Laufen erlernen, aber auch da ging die Besendung ihrer Beine und Arme weiter und die Genesung wurde blockiert.

Dass es zur Taktik dieser Mörderbanden gehört, bis ins Krankenhaus zu folgen und ihr Opfer dort weiter zu traktieren, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Nach meiner Unterleibsoperation und nach den Knochenbrüchen waren schon im Krankenhaus Operationswunde und Frakturen Hauptangriffsziel. Zum Glück konnte ich gehen und hatte so noch Fluchtmöglichkeiten. Meine Leidensgenossin war hingegen eine schwer angeschlagene, todkranke Frau, die bei jeder Berührung vor Schmerzen aufschrie.

Einen leidenden Menschen noch im Krankenhaus weiter zu misshandeln, zeugt in einem Ausmaß von extremer Verrohung und fanatischer Grausamkeit, dass wir auch hier von der Tat auf den Täter schließen können: Ich würde einem durchschnittlichen „Techniker,“ der illegal die Wirkungsweise von neuen Waffensystemen auszutesten beauftragt ist, diesen barbarischen Exzess nicht zutrauen! Ein ähnlich sadistisch – perverser Zug der Täter zeigt sich beim gezielten „Beschuss“ der Genitalien oder bei Attacken auf sterbende Menschen. Eine Mitbetroffene, die um ihre Mutter trauerte, erzählte: „Sie waren bis zuletzt an ihr dran, auch, als sie schon im Koma lag.“

Im Vordergrund steht also nicht der rein technische Probetest der Wirkungsweise von neuen Waffen. Diese Phase wäre vermutlich schon nach ein bis zwei Jahren abgeschlossen und würde sich nicht über Jahrzehnte erstrecken. Es handelt sich eindeutig um ein tödliches Folter- und Überwachungsprogramm, das mit sadistischer Grausamkeit durchgezogen wird.

 

Suchen wir nach weiteren Indizien! Es gibt mehrere Internetportale, in denen die Berichte der Opfer kommentiert und die Aktivisten und Aktivistinnen lächerlich gemacht werden. Es ist für uns Betroffene sehr ertragreich, diese Seiten „gegen den Strich zu bürsten“, um zu sehen, was „aus dem Filz“ herausfällt: Zwischen den Zeilen und durch die Hetzparolen tritt so einiges zutage, was uns Rückschlüsse auf die Selbstdarstellung und das Selbstverständnis dieser Leute gestattet:

Auffällig ist zunächst die Koketterie mit dem eigenen Bildungsniveau. Man pocht (auf recht peinliche Weise!) auf seine akademischen Lorbeeren, seinen seriösen Habitus, seine abgesicherte Stellung, seine etablierten Lebensverhältnisse. Mit süffisant – dünkelhafter Herablassung entwirft man sodann ein „Charakterbild“ der Leute, die sich seit Jahren aktiv gegen den elektromagnetischen Terror engagieren. Meist werden private Details an die Öffentlichkeit gezerrt, menschliche Schwächen breit getreten, sprachliche Besonderheiten karikiert. Dabei verwendet man eher öligen Sarkasmus als Ironie, um Halbwahrheiten oder Lügen als gesicherte Erkenntnis erscheinen zu lassen. Unter dem Schutz der Anonymität werden alle Register der Demagogie gezogen.

Wahre Wollust verschafft es den Schreiberlingen offensichtlich, wenn sie einen „Psychiatrieaufenthalt“, eine Therapie oder auch nur den Anhauch esoterischen Denkens oder alternativer Heilmethoden bei ihrem „Zielobjekt“ entdecken können. Das bringt sie in Rage. Dann sind sie in ihrem Element!

Schon die Gestaltung dieser zweifelhaften „Recherchen“ ist ein beredtes Zeugnis für das „Schubladendenken“ der Verfasser: Wie bei einer Rechenaufgabe für minderjährige Schulkinder ist nur ein einziger Schluss möglich: „Kategorie: Verschwörungstheoretiker.“

Das Opferfußvolk, also wir, wird ausschließlich mit der Beschimpfung „Schizos“ bedacht.

Dieser Rufmordstrategie wird, so hoffe ich, in Zukunft kein Erfolg mehr beschieden sein. Dazu die folgende kleine Geschichte: Mein Aufenthalt auf den Philippinen fiel in die Wochen des Wahlkampfes für das Präsidentenamt. Einer der Gegner des Kandidaten Aquino trat an die Öffentlichkeit mit der „vertraulichen“ Mitteilung, Aquino habe sich früher wegen depressiver Phasen in psychotherapeutische Behandlung begeben müssen. Als psychisch labiler Mensch bringe er folglich nicht die persönlichen Voraussetzungen für die Präsidentenfunktion mit. Wie reagierte die Öffentlichkeit? Ließ sie sich mitreißen? Nein! Alle Zeitungen, derer ich habhaft werden konnte, wiesen die üble Offensive gegen Aquino zurück und kritisierten diese unglückselige „Schlammschlacht“. Wir sehen also: Die Abstempelung und Diffamierung als „nicht normal“ ist als Schachzug gegen einen Gegner schon so abgegriffen und so banal, dass viele Menschen in aller Welt Rufmordversuche dieser Art als üblen Trick durchschauen.

 

c) Fazit

 

Unsere Gegner treiben ihre Verdummungsstrategie sogar soweit, dass sie die Existenz elektromagnetischer Waffen in der Öffentlichkeit leugnen!

An diesem Punkt können Sie, lieber Leser, liebe Leserin ansetzen: Informieren Sie sich über den Stand der Forschung! Recherchieren Sie über die militärische und die friedliche Verwendung dieser Technologie und ziehen Sie auch amerikanische und russische Quellen heran (16). Wissenschaftliche Ergebnisse können auf die Dauer nicht unterschlagen werden.

Nick Begich empfiehlt, an Abgeordnete heranzutreten und Aufklärung über der Stand der Dinge zu verlangen. Befragen Sie auch physikalische Institute und öffentliche Einrichtungen, die von unseren Steuergeldern finanziert werden!! Lassen Sie sich nicht mit Leerformeln oder gar Witzen abspeisen! Bleiben Sie am Ball, auch dann, wenn man Sie mit herablassender Arroganz einzuschüchtern versucht! Erkundigen Sie sich, warum dieser wichtige Bereich der Diskussion und der Kontrolle einer demokratischen Öffentlichkeit entzogen werden soll! Sammeln Sie das Material und geben Sie es an andere Interessierte weiter! So werden das künstlich gesponnene Lügennetz und die „Geheimdiplomatie“ durchbrochen.

 

Wir Betroffene sind Angriffsziel einer international vernetzten, zentral gelenkten Organisation, die über ein Folterprogramm mit modernster Technologie verfügt. Es handelt sich um „Weiße“, psychophysische Folter, die nicht mit den „Daumenschrauben“ des Mittelalters zu vergleichen ist, die aber dennoch Spuren hinterlässt und immer eindeutiger nachgewiesen werden kann. Die Brutalität, mit der sie praktiziert wird, verletzt alle humanitären Grundsätze. Es liegen neuere Messtechniken (17), ärztliche Gutachten, Laborergebnisse und übereinstimmende Erfahrungsberichte weltweit vor.

Setzen Sie sich mit unseren Erfahrungen auseinander, auch wenn Sie selbst nicht betroffen sind, auch, wenn Ihnen das Problem zunächst Angst einflößt, auch, wenn Ihnen unsere Positionen noch zu unausgereift vorkommen. Wir müssen etwas beschreiben, was es so bisher noch nicht gab, deshalb tasten wir uns langsam vor und erwägen viele, zum Teil auch widersprüchliche Möglichkeiten.

Tragen Sie das Problem mutig in die Menschenrechtsgruppen, in die Parteien, Bürgerinitiativen und insbesondere auch in Jugendorganisationen und Studentenvereinigungen, denn Jugendliche werden mit Vorliebe rekrutiert.

 

Aus meiner Sicht steht hinter dieser Folterpraxis eine technokratische Lobby, die sich für eine „Elite“ hält. Sie kennt und nutzt das enorme Potenzial moderner elektromagnetischer Manipulation für destruktive Zwecke. Möglicherweise werden die genannten Foltertechniken bereits in Folterstaaten transferiert und diese Regimes lassen sich ihre politische „Legitimierung“ etwas kosten. Keine Massaker mehr, keine aufgerüttelte Weltöffentlichkeit mehr, keine „peinlichen“ Ermahnungen mehr, keine Minderheiten mehr, die aussagen, in isolierten Kerkern gefoltert worden zu sein! Mit der neuen Technologie besitzt man Manipulationstechniken, die direkt auf das Unterbewusstsein eines Menschen einwirken, die Ich-Identität verzerren, das Gedächtnis trüben und unauffällig zum Tod des Opfers führen. Diese realen Möglichkeiten werden vor der Bevölkerung geheim gehalten oder in den fiktiven Bereich verlagert.

 

Diese technokratische, elitäre und kriminelle Organisation missachtet demokratische und humanitäre Grundlagen. Sie hält Abstimmungsprozesse für schwerfällig und aufwendig, zumal aus ihrer Sicht das „Volk“ nicht die „Sachkompetenz“ besitzt, die Komplexität hochtechnisierter Prozesse nachzuvollziehen. Nur Spezialisten sind in der Lage, ohne Zeitverzögerung die notwendigen „Sachentscheidungen“ zu treffen! „Volksentscheide“ oder „Volkssouveränität“ sind für diese Leute ein nostalgisches Relikt vergangener Zeiten. Auch die allgemeinen Menschenrechte mit ihrer angeblich verfehlten „Gleichmacherei“ passen nicht mehr in die moderne Zeit. Die immer stärker ausufernde „Unterschichtenverachtung“ und die „Verblödungsmaschinerie“, die Thomas Wieczorek in seinem Bestseller beschreibt (18), sind ebenfalls Bestandteile dieser antidemokratischen Ideologie.

 

Dabei sind die Regierungen nicht die „Drahtzieher“. Sie sind aber leicht zu instrumentalisieren, wenn sie die Zusammenhänge nicht durchschauen. Wenn Regierungen das Klima der Angst schüren, wenn sie Bürgerrechte einschränken, angeblich zugunsten der Sicherheit, wenn sie sich von scheinbaren „Sachzwängen“ in einen Handlungsnotstand drängen lassen, wenn sie rechtsstaatliche Kontrollen abbauen, wenn sie Menschenrechte relativieren, wenn sie „Geheimdiplomatie“ oder gar die Legalisierung von „ein bisschen Folter“ befürworten – da werden sie zu Steigbügelhaltern und leisten den Interessen einer technokratischen Lobby Vorschub.

 

Anmerkungen:

(1) Begich, Nick: Bewusstseins- und Gedankenkontrolle, Peiting 2007

(2) Ebd., S. 207

(3) Hope, Felicitas Klara: Strahlenfolter – Terror mit elektromagnetischen Waffen – Erfahrungsbericht einer Betroffenen, Norderstedt 2009, besonders Kapitel 1 und 2, (Teil 2)

(4) Schlaf und Traum, DER SPIEGEL, WISSEN, Nr. 4, 2009

(5) Zit. in Sandberg, B.: Schleier im Kopf, Ebd. S. 71/72

(6) Bludorf/Fosar: Der Geist hat keine Firewall, München 2009, S. 143

(7).Begich, Bewusstseins- und Gedankenkontrolle: Klappentext

(8) Kurnaz, Murat: Fünf Jahre meines Lebens, ein Bericht aus Guantanamo, Berlin 2007

(9) Zimbardo, Philip: Der Luzifer – Effekt, Heidelberg 2008

(10) Amery, Jean: Jenseits von Schuld und Sühne. Bewältigungsversuch eines Überwältigten, Stuttgart 1977, S. 73

(11) Zum Vergleich das folgende Zitat von: Prantl, Heribert in: Baldrian fürs Volk, in: Süddeutsche Zeitung, 20.5.10

Nach den Rettungspaketen für die Banken, für Griechenland und den Euro werden nun die Volksberuhigungspakete gepackt. Anders als bei den Milliarden – Rettungspaketen für Banken und Euro kommt es der Bundesregierung bei den Volksberuhigungspaketen weniger auf die Substanz, sondern vor allem darauf an, dass die Verpackung Eindruck macht. Die Qualität des Inhalts, so das Kalkül, könne das Volk ja eh nicht beurteilen. Wer kapiert schon den Unterschied zwischen einer Transaktions – und einer Aktivitätssteuer?

Angela Merkel glaubt, der verstörten Wählerschaft das Gefühl, „dass es gerecht zugeht“, mit irgendeiner Finanzdingsbumssteuer vermitteln zu können.

(12) Prantl, H.: Der Terrorist als Gesetzgeber, München 2008, S. 44/46

(13) Ebd., S. 11

(14) Ebd., S. 12

(15) Zur Thematik ist ebenfalls zu empfehlen: Beestermöller/Brunkhorst: Rückkehr der Folter – Der Rechtsstaat im Zwielicht, München 2006

(16) Das russische Strafgesetz verbietet seit 2002 die Anwendung von elektromagnetischen Infraschall- und Ultraschall- Strahlensendern und von anderen Strahlensendern. In den „Erklärenden Bemerkungen über den Bundesgesetzentwurf der russischen Föderation (vorgestellt durch S. J. Voroshilov)“ heißt es:

Als Strahlensender, welche die Psyche und den Körper verletzen, werden verwendet:

  1. Infraschallausrüstungen (Schwingungen oder im Puls-Betrieb). Eine Infraschallwelle mit gerichteten, starken Impulsen ist fähig, etwas wie einen Aufprall, Aufschlag zu erzeugen und zerbrechliche Dinge zu zerstören.

  2. Elektronische Ausrüstungen für die Bestrahlung mit Radiowellen verschiedenster Frequenzen, bis zu superhohen Frequenzen. Meist verbunden mit einer Videoausrüstung, mit der man durch Mauern hindurch sehen kann (Thermovision, mm-Wellen-Radar, Methoden des industriellen Röntgens)

  3. Elektronische Ausrüstung verbunden mit Computersystemen in Verbindung mit Hypnosen zwecks Beeinflussung der Hirntätigkeit.

  4. Laser-Ausrüstungen für physische Verbrennungsverletzungen.

Die Wissenschaftler beschreiben auch erstaunlich detailliert die psychisch-physischen Folgen, die Strahlensender verursachen.

(17) Zu neueren Messtechniken: Fosar/Bludorf: Privatsphäre angepeilt, in: MATRIX, Juni 2010

(18) Siehe auch Zitat in Anm. 11; und Wiczorek, Thomas: Die verblödete Republik, München 2009

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